Posts by Bert

    Bei dem von Dir beschriebene Hoch- und Runterdrehen würde ich "Magersägen" durch Falschluft vermuten.

    Oder nach der Standzeit ist Dreck in der Leerlaufdüse verharzt.

    Man könnte erstmal den Vergaser und die Ansaugbrücke bei laufendem Motor vorsichtig mit Bremsenreiniger/Startpilot absprühen um zu schauen, ob sich die Drehzahl dabei irgendwo ändert.

    Ist denn vielleicht ein anderer (z.B. C-Kadett) Vergaser mit Leerlaufabschaltventil verbaut? Dann gibt es an Vergaser ein Kabel.

    Die Abschaltventile gehen auch mal kaputt und das führt auch zu dem beschriebenen Problem.

    Macht den Unterbrecherzündung bei vielen häufig Probleme?

    Ich habe auch Delco Zündung verbaut. Die letzten U-Kontakte waren bestimmt 80.000 km gelaufen, ehe ich diese vor ein oder zwei Jahren mal getauscht habe.

    ca. alle 10.000 km habe ich mit Schleifpapier den Buckel auf dem Kontakt entfernt, den Kontaktabstand nachgestellt, den Zündzeitpunkt geprüft und weiter gings.

    Oder ist es da wie bei den Verteilerkappen? Ich hatte eine alte Kappe drauf, die hat ewig gehalten und hatte nur minimalen Abbrand an den Kontakten.

    Die aktuell verbaute sieht nach einem Jahr gefühlt schlimmer aus, als die alte mit 10facher Laufleistung.

    Vielleicht ist ja auch eine falsche Riemescheibe mit falscher Zündmarkierung verbaut.
    Du kannst mal den Zündzeitpunkt nach Gehör einstellen und testen; ob der nicht trotz Markierung vollkommen falsch ist.
    Reihenfolge der Zündkabel stimmt aber schon? Dann kann es ebenfalls sehr deutlich patschen, wenn da was vertauscht ist.
    Zünkabel bei laufendem Motor einzel abziehen und wieder aufstecken. Wenn sich beim abziehen nix am Motorlauf ändert, stimmt da was nicht.

    Bei der Kardanwelle kann das Kreuzgelenk getauscht werden.
    z.B. hier zu kaufen: https://www.matz-autoteile.de/…mid=53&vmcchk=1&Itemid=53


    (gibt bestimmt weitere Anbieter, habe den ersten Link kopiert, den ich gefunden habe).
    entweder selber machen, oder eine Firma die sich mit Gelenkwellen auskennt (und diese dann auch noch auswuchten kann).
    z.B. https://www.moeller-och.de/index.php?page=Home --> gibt ggf. auch Firmen die dichter dran sind.


    --> aber erstmal sollte das Lager in dem Dämpfungsring kontrolliert werden. Das scheint zu fehlen, so viel Spiel ist nicht in Ordnung.

    So ist das nicht in Ordnung.
    Sitzt da überhaupt noch ein Lager drin?
    Bei der Kardanwelle kann das Kreuzgelenk natürlich auch den Geist aufgeben.
    Das Gelenk kann z.B. fest gehen, dann dröhnt es auch.
    (Wenn die Kardanwelle ausgebaut ist, sollte das Gelenk in alle Richtungen frei beweglich sein, und kein merkliches Spiel aufweisen).

    Da kommt ein O-Ring Dichtung rein.
    Die "Flachdichtung" war evtl. ein alte platt gedrückte Dichtung.
    Wenn es beim Bremsen passiert, kann ein defekter Bremskraftverstärker schuld sein, durch Ansaugen von Bremsflüssigkeit.
    Wenn das Fahrzeug erst ganz normal fährt und erst nach etwas Fahrzeit Probleme macht, kommt auch die Zündspule oder defekte Zündkerzen in Frage.

    Bei den Sicherungen darauf achten, dass auch die Kontaktfedern gereinigt / geschmirgelt werden (geht gut mit einem Glasfaserradierer, anderes tut es aber auch) und mit einem Hauch Vaseline gegen Korrosion geschützt werden. Die Kontaktfedern sollen auch stramm auf die Sicherung drücken, also ggf. etwas nachbiegen.
    Die vorderen Blinker mit einem separaten Massekabel direkt von der Batterie versorgen (gleiches gilt auch für die Scheinwerfer).
    Bei den Scheinwerfern kann dies die Helligkeit ggf. deutlich erhöhen .
    Bei den hinteren Blinkern hat bei mir reinigen und nachbiegen der Kontakte ausgereicht um eine richtige Funktion zu gewährleisten.
    Blinkrelais habe ich auch ein "modernes", irgendwann mal aus einem x-beliebigen Auto von einem Schrottplatz besorgt.
    Hier sollte man schauen, ob man noch die alten 18 Watt Birnchen oder schon 21 Watt Birnchen verbaut hat.
    Wenn das nicht aufeinander angepasst ist, blinkt es auch nicht richtig (zu langsam bei altem Relais + 21Watt Birnchen, oder zu schnell bei neuem Relais und 18Watt Birnchen).
    Wenn das noch nicht reicht, würde ich als nächsten Schritt auch die hinteren Leuchten mit einem zusätzlichen Massekabel versorgen.
    Und wenn dass alles noch nicht geholfen hat, sag hier nochmal bescheid :)

    Der Zündspulen sind für einen Vorwiderstand von 1,8Ohm ausgelegt.
    Wenn hier 3 Volt abgebaut werden sind das also 5Watt verbraten.
    --> entsprechend stabil sollte der Widerstand sein. (20Watt Vorwiderstand ist beim Conrad für unter 3€ zu haben)
    Oder Du nimmst eine blaue Boschzündspule, die sind für 12V ohne Vorwiderstand ausgelegt.
    Sind an Klemme 15 der Zündspule zwei Kabel angeschlossen? Ein zweites welches vom Anlasser kommt?
    Dieses wäre dann die eine Spannungsanhebung für den Start (während des Anlassens wird der Vorwiderstand überbrückt und die volle Batteriespannung auf die Zündspule gegeben), da kann eigentlich nur Spannung anliegen solange angelassen wird.
    Wenn es kein Kabel vom Anlasser zur Zündspule gibt, würde der Anlasser als mögliches Problem wegfallen.
    Hatte die Austauschzündspule evtl. auch schon einen Schlag weg?
    Wenn die direkt angefangen hat zu rauchen, würde ich sagen, die war schon nicht mehr in Ordnung, sonst müsste diese ja erst warm werden, dann heiß und dann den Geist aufgeben. Wie lange das ohne Vorwiderstand dauert habe ich aber noch nicht ausprobiert...warum auch.

    Hallo Andreas,


    Wenn die Zündung längere Zeit an bleibt, ohne dass der Motor läuft kann die Zündspule heiß werden und kaputt gehen. Dass passiert wenn der Unterbrecherkontakt geschlossen ist. Wenn dieser zufällig gerade offen ist, passiert das nicht.
    --> Also Zündung immer ausmachen, wenn Motor nicht läuft.
    Der Anlasser ist nicht abgesichert, daher dreht auch der Anlasser, wenn die Zündspule kaputt ist, oder eine Sicherung kaputt ist. --> Also normal.
    Habt ihr neben dem Zündschloss auch Kabel getauscht? Das Versorgungskabel, welches an Klemme 15 geht ist als Widerstandskabel ausgelegt um im Betrieb die Spannung an der Zündspule auf etwa 9V abzusenken.
    Bei offenem Unterbrecherkontakt sollte also die volle Batteriespannung anliegen, also deine gemessenen12V.
    Bei geschlossenem Unterbrecherkontakt sinkt die Spannung auf vielleicht 6V ab (Motor aus) und bei Motor im Betrieb sollten hier etwa 9V anliegen.
    Klemme 15 ist ja das "geschaltetes Plus vom Zündstartschalter", wenn die Zündung aus ist darf hier keine Spannung anliegen.
    Schick doch mal ein paar Bilder von der Winde und von eurem Fluggelände (von oben :) )


    Gruß Bert

    @Andi
    Hast du dir schon mal die Uhr von innen angeschaut? Da kannst du mit einem Poti nix ausrichten...bei einer Quarz Uhr aber auch nicht Das ist eine "echte" mechanische Uhr mit elektrischem Federaufzug,
    Wenn die Feder "leer" ist wir diese wieder elektrisch gespannt. Wenn die Spannung sinkt, macht das keinen Unterschied, bis es irgendwann gar nicht mehr geht.
    Also zum Uhrmacher, oder einen andere Uhr einbauen.

    Bis 14,4V ist als Spannung absolut o.k. (bei vielleicht 3000 RPM).
    Einige Fahrzeughersteller gehen mittlerweile auch noch höher mit der Ladespannung, dann werden aber Calcium-Silber Batterien benötigt. Vorteil: im Winter ist die Batterie schneller voll, Nachteil: Batterie hält meist kürzer.


    Oftmals hat einfach eine Zelle der Batterie einen Kurzschluss, so dass die die übrigen Zellen jetzt überladen werden.
    Dann wird die Batterie wird heiß und zeigt die von Dir beschriebenen Symptome.
    Also: Spannung messen, wenn diese in Ordnung ist wird wohl einfach die Batterie hinüber sein.


    Mit einem Säureheber kann man die Säuredichte in den einzelnen Zellen messen (falls die Batterie Stopfen hat), wenn sich die Dichte in einer Zelle deutlich von den anderen unterscheidet, ist diese Zelle hinüber, und damit auch die ganze Batterie.